Preisträger des Staatstheaters Cottbus von rechts: Julia Bauer, Susann Thiede, Ursula Hulme (Stifterin), Marlies Kross, Dr. Karoline Newman (Stifterfamilie), Dr. John Gumbel (Stifterfamilie – links) Foto: Michael Helbig

Preisträger des Staatstheaters Cottbus von rechts: Julia Bauer, Susann Thiede, Ursula Hulme (Stifterin), Marlies Kross, Dr. Karoline Newman (Stifterfamilie), Dr. John Gumbel (Stifterfamilie – links)

Foto: Michael Helbig

Preisträger 2001

Die Max Grünebaum-Stiftung würdigte am 7. Oktober 2001 in Cottbus Künstler des Staatstheaters Cottbus mit zwei Max-Grünebaum-Preisen und einem Förderpreis. Ausgezeichnet mit dem Max-Grünebaum-Preis wurde ebenfalls ein Team von 17 Architekturstudenten der Brandenburgischen Technischen Universität unter Leitung von Prof. Inken Baller und Uwe Wittig.

Julia Bauer – Gesang, Foto: Michael Helbig

Julia Bauer – Sängerin

Julia Bauer

Max-Grünebaum-Preis

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Erinnern wir uns einmal zurück in die vergangene Spielzeit. Da gab es im Frühjahr im Staatstheater anläßlich des Verdi-Jahres eine denkwürdige Premiere: „un ballo in maschera“ – Ein Maskenball. Vom Publikum gefeiert, von der Kritik hoch gelobt und unter der Aufzählung der Sängernamen zu allererst genannt diejenige Sängerdarstellerin, die den Pagen Oskar verkörpert hatte. Wie das? Gewöhnlich hat der Page Oskar 2 nette, abwechslungsreiche Koloraturarien zu singen, seinem Gouverneur Riccardo aufheiternd zur Seite zu stehen, und im 5. Bild darf er das tief zerstrittene Ehepaar Rene und Amelia zum Maskenfest einladen – hauptsächlich deshalb, um in einem dramatischen Abschlußquintett die Balance zwischen Frauen- und Männerstimmen herzustellen. Am Ende gar auf dem Maskenball verplappert sich Oscar und verrät seinen „Brötchengeber“ Riccardo, nichts Böses ahnend, an die Verschwörer um Rene. Gewöhnlich als neckischer, dummer Ausrutscher eben jener Figur zu sehen, dessen Interpretation eben nur hübsch oder nett bleibt.

Ganz anders in Cottbus: Vom ersten Auftritt an bereits während der Ouvertüre, wird klar, daß der engagierte, leidenschaftliche Page eine Hauptfigur ist. Intelligent, wissend, auch schützend, unterstützt er seinen auf Reformkurs agierenden Chef, manipuliert mit virtuos gesungenen Koloraturen einen Kardinal, setzt sich leidenschaftlich gegen nicht geprüfte Rechtsurteile ein, erfüllt seinen „Job“ mit jugendlichem Elan und versucht auch gegen die Gewalt der Verschwörer seinen Herrn zu schützen. Am Ende sieht man einen zerbrochenen Oscar, einen, dem man tiefes Mitfühlen abnimmt, der das hereinbrechende Unheil, den Mord, nicht abwenden konnte.

Die grandiose Verkörperung dieser Figur, welche die Kritiker einhellig als „Idealbild des Pagen Oskar“ priesen, oder „Da überschlagen sich die Superlative“, verdanken wir der Sängerin Julia Bauer. Seit 1999 im Engagement am Staatstheater Cottbus, setzt sie bereits ein Jahr später als Bessie in der BLUME VON HAWAII Maßstäbe als Sänger-Darstellerin. Perfekt meistert sie die stimmtechnischen Anforderungen, tanzt und spricht, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Für jeden Regisseur ist es, mit ihr eine Rolle zu erarbeiten, wie ein Geschenk. Bestens vorbereitet, erfaßt sie in unglaublich kurzer Zeit, was man von der und der Rolle sich vorstellt, und sie übernimmt sofort erste Anregungen und improvisiert, bietet an – eignet sich mit ihren Vorstellungen die grundsätzlichen Züge einer Figur an und: überzeugt. Dabei trifft man bei ihr auf einen schierüberbordenden „Fundus“ an Gestaltungsmöglichkeiten.

Werfen wir einen Blick auf ihre Biographie: Geboren in Berlin, aufgewachsen in einer Künstlerfamilie. Seit 1983 erste öffentliche Auftritte. 1989 beginnt Julia Bauer ein Musiklehrer-Studium, welches sie 1994 mit einem Staatsexamen abschließt. Ihre Entscheidung für das Talent zur Sängerin verdankt sie einer Sprudelflasche der Firma Spreequell. Auf jeder 2. Sprudelflasche des Jahres 1993 klebte der Aufkleber „Talente gesucht“ mit der Bewerbungsadresse. Julia Bauer entdeckte ihn und war neugierig, ob sie die Einladung zur Talenteshow „Casting Club“ auf BI (mittwochs 21.30 Uhr) vom Film-Produzent Dietmar Püschel moderiert, schaffen würde. Sie machte ein Video von sich und schickte es an das Studio in Berlin-Spandau. Schon eine Woche später sang sie vor 150 Studiogästen die Arie der „Königin der Nacht“. Stehende Ovationen. Produzent Püschel war sprachlos. Zitat: „So etwas hatte ich bisher nicht gehört“. Solcherart ermuntert, begann Julia Bauer 1994 mit einem 2. Studium: dem Gesangsstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Frau Prof. Ute Niss, welches sie mit einem Diplom und dem Prädikat „Mit Auszeichnung“ beschloß.
Während dieser Zeit gewinnt Julia Bauer etliche Preise, erhält Stipendien, u.a. vom Richard-Wagner-Verband, Auftritte in Kammermusik-Konzerten mit Mitgliedern der Berliner Philharmonie sind ebenso vertreten, wie Sprech-/Synchron-Engagements im Kino-, Film- und Fernsehbereich. Sie sucht Kontakt zu den besten Meistern ihrer Fakultät und besucht Kurse bei Edda Moser, Lorraine Nubar und wird 1998 Meisterschülerin von Dietrich Fischer-Dieskau. Im August 1999 trat sie ihr Engagement am Staatstheater Cottbus an. Ausgestattet mit einem bescheidenen Absolventenvertrag, siedelte sie mit Tochter Alina von Berlin nach Cottbus über und gehört nach 2 überaus erfolgreichen Spielzeiten zu den maßstabsetzenden Solistinnen des Musiktheaters. Standen im 1. Jahr noch einige Übernahmen auf dem Programm: Stimme des Hirten im „Tannhäuser“ (hinter der Bühne) Mascha im „Zarewitsch“ Tinea im „Calandro“ (Pantomime).
So wurde man insbesondere bei der CARMEN aufmerksam, wo sie die Rolle der Frasquita verkörperte.
Der Durchbruch gelang ihr dann mit der Bessie in Bernd Mottls BLUME VON
HAWAII-Inszenierung fast genau vor einem Jahr. Es folgten die 1. Nichte in „Peter Grimes“, die Sanya in dem Musical NO SEX und hinreißend komisch die Bürgermeistertochter Adelaide im „Preußischen Märchen“ im Rahmen der 7. Zonenrandermutigung.

Neben ihrer Profession als Sängerin engagiert sich Julia Bauer leidenschaftlich für das Image des Theaters in der Öffentlichkeit. Sie initiiert (in der DDR hätten wir gesagt: Verbesserungsvorschläge), sucht nach Sponsoren (mit Erfolg), ist Verbindungsperson zum Förderverein des Staatstheaters, ist Motor vieler Initiativen. Ich gratuliere Julia Bauer zum Max-Grünebaum-Preis 2001 und wünsche mir, daß sie dem Staatstheater und dem Cottbuser Publikum treu bleibt.

Laudatio Martin Schüler

Susann Thiede

Max-Grünebaum-Preis

Susann Thiede – Schauspiel, Foto: Michael Helbig

Susann Thiede – Schauspielerin

Sie war die Schustersfrau in Federico Garcia Lorcas gleichnamigen Stück, die Desdemona in Shakespeares „Othello“, Marie in Coline Serreaus Komödie „Hase, Hase“, die Schmulka in Heiner Müllers „Die Umsiedlerin“, Viola in Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“, die Polly in der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht, Gina in Ibsens „Die Wildente“, Mari-Gaila in dem selten gespielten Stück „Worte Gottes“ von Valle-lnclan, Frau Marthe in Goethes „Urfaust“, die Alkmene in Molieres geistreich-witziger Fassung des „Amphitryon“, die Florence in dem poetischmärchenhaften
Gegenwartsstück „Ein Winter unterm Tisch“ von Roland Topor, die Elmire in der bösen Komödie „Tartüff“ von Moliere. Sie spielte in Rudi Strahls Farce „Kein Bahnhof für zwei“ die Lissy, in der Cottbuser Kultinszenierung der „Olsenbande“ die Yvonne, in dem Drama von Gorki „Die
Letzten“ Liebgard, in der Gegenwartskomödie „Radieschen von unten“ von Dagmar Scharsich Hilli Görler, in Schillers historischem Schauspiel „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ die Leonore, Frau von Briest in der Dramatisierung des berühmten Romans von Fontane, die Kathrin in der Gegenwartskomödie „Gäste“ von Oliver Bukowski – neben vielen anderen, in dieser kurzen Aufzählung nicht benannten größeren und kleineren Rollen. Man könnte sagen: sie spielte alles, was gut und teuer ist.

Aber das allein ist nicht das entscheidende. Es ist das „Wie“, das ihre Figuren immer wieder zum Erlebnis, zur Entdeckung, zur Überraschung werden läßt. Über ihre Polly schrieb Günther Bellmann 1994 in der „Berliner Morgenpost“: „So grandios ist die Ballade von der Seeräuber-Jenny seit Weihnachten 1970 nicht vorgetragen worden. Damals debütierte die 16jährige Katharina Thalbach als Polly Peachum sensationell im Berliner Ensemble – am Sonnabend bei der „Dreigroschenoper“-Premiere im Staatstheater Cottbus kassierte sie für das Lied rauschenden Szenenapplaus. Da saßen jeder Lidschlag, jede Kopfneigung. Binnen Minuten reifte beim Singen eine Frau zu sensibler Selbstbewußtheit, klug vorausgenommen, was das ewige Erfolgsstück von Bertolt Brecht und Kurt Weill ja erst später enthüllt: Hier wächst Mackie Messer kein Betthäschen zu, sondern eine resolute Geschäftspartnerin von Anspruch und Stil. Bravo!“ Mit dieser grandiosen Wertung beschreibt der Kritiker Bellman indirekt das „Erfolgsrezept“ der Schauspielerin: es ist ihre absolute Professionalität, gepaart mit Stilsicherheit und dem, durchaus problematischen, Selbstbewußtsein einer heutigen Frau und – mittlerweile – zweifachen Mutter. In allen ihren Rollen ist immer wieder spürbar, da ist eine junge Frau, die fest mit beiden Beinen im Leben steht, die ihre Ansichten und Meinungen über die Welt hat und diese nicht „außen vor“ läßt, wenn sie daran geht, eine Figur wie die Desdemona oder die Marthe oder die Florence zu entdecken. Viel Heutiges steckt in ihren Figuren, viel Poesie und eine große, große Freude am Spiel. Diese Spiellust ist es, die sie auf der Probe lospreschen läßt, die vielen Seiten einer Figur, ihre tragischen und komischen, ihre zarten und kraftvollen Momente zu entdecken. Und mit derselben Leidenschaft sucht sie nach den adäquaten Mitteln, der jeweiligen Figur ein besonderes, ihr eigenes Gesicht zu verleihen, ein Gesicht, das immer leicht überhöht ist, so daß es vertraut und zugleich ein wenig fremd, ein wenig aus dem Alltag gehoben ist. So entstehen Figuren, die nicht nur einen großen inneren Reichtum aufweisen, sondern auch immer ein wenig anders sind, als man erwartet, nie ein Klischee bedienend.

Denkt man zum Beispiel nur an eine ihrer letzten Rollen, die Frau von Briest! In wenigen, zum Teil nur kurzen Szenen schafft es die Schauspielerin eine sehr komplexe Figur zu erzählen: da ist die standesbewußte Adlige, die eine jugendliche Verwirrung überfällt, steht sie ihrem früheren Liebhaber gegenüber; da ist die ihren Mann liebende, aber ihre Ehe durchaus ironisch wertende Gattin; und da ist die Mutter, die für ihre Tochter nur das Beste will und zu spät bereit ist, sich über die Konventionen der Gesellschaft hinwegzusetzen und das Leid ihrer Tochter zu teilen. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle ihr großes Talent zur Komik, das in allen ihren Rollen zum Vorschein kommt und das so viele subtile Schattierungen und Abstufungen kennt, von der Viola über die Florence bis hin zur köstlich schrägen und schrillen Yvonne in der „Olsenbande“.

Dirk Glodde, der Max-Grünebaumpreisträger von 2000, schrieb ihr folgendes Gedicht:

Der Preisträgerin
Falls der Topf ein Loch
gehabt haben sollte…
und der Mond über Soho
es übersah mit seinen göttlichen Worten,
dann, ja dann
schweigen endlich
Violas wilde Enten
und läßt Bianca sich
nicht mehr verdreschen
und war der Vater eben
Mittelbauer oder
Schreinermeister und
brennt Genua halt
aus der Kiste und und und. . .
Was tut`s? !
Das Feuer ist nicht aus Stroh!
Ist aus Leidenschaft aus
Berufung, kurz vorm
Verglimmen, prasselt es wieder
hoch, hoch, hoch …
so ist das !
Und was ist mit dem Stroh?
Suse, liebe Suse,
was ist mit dem Stroh?
Es stopft eine Art Loch zu,
das macht mich sehr froh !!!!!!!!!!!!!!

Es ist die Rede von der diesjährigen Trägerin des Max-Grünebaum-Preises – der Schauspielerin Susann Thiede.

Laudatio Christoph Schroth

Marlies Kross – Karl-Newman-Förderpreis

Marlies Kross – Fotografin

Marlies Kross

Karl-Newman-Förderpreis

Das erste Theater, an dem sie fotografiert, steht in Quedlinburg. Damals (1985) ist das Fotografieren noch lange kein Broterwerb für sie, aber es soll einer werden. Das Wunderbare, was im Theater vorgeht, fasziniert sie. Dabei sein zu dürfen, wenn eine Inszenierung entsteht, ist ihr Wunsch. Ihre Freude ist es, den einmaligen Bruchteil einer Sekunde festzuhalten, in dem Scapin sich an seinen Streichen freut. – Das ist die erste Inszenierung, die sie fotografiert und die ihr die Tür fürs erste Engagement in Zittau öffnet.

Sie tritt es 1987 am Gerhart-Hauptmann-Theater an und kommt 1989 an das Theater der Stadt Cottbus.

Inzwischen ist aus dem faszinierten Laien, mit Talent und Interesse und mit nicht nachlassender Begeisterung und Arbeit, ein Profi geworden. In Cottbus trifft sie 1992 – zum zweiten Mal – auf Christoph Schroth, dessen „Entdeckungen“ sie, als Jugendliche in Mecklenburg aufwachsend, nach Schwerin lockten und die für sie erste wichtige Theatererlebnisse waren. In ihm und seiner neuen Mannschaft trifft sie auf Regisseure, Choreografen, Ausstatter, Dramaturgen und Grafiker, die sie herausfordern. Zu den nach der Wende neuen technischen Möglichkeiten gesellen sich neue ästhetische Forderungen, der Gestaltungswille fällt stärker ins Gewicht. Wichtige Impulse kommen vom Tanztheater des Jo Fabian, dessen farbrauschende Bilder eingefangen werden wollen. Genaue Beobachtung der szenischen Situation fordert das Schauspieltheater des Christoph Schroth. Die opulenten Bilder der Inszenierungen von Martin Schüler verlangen einen fast kompositorischen Blick.

Die genaue Beobachtung der Menschen, die stille Präsenz, die Wachheit für den richtigen Augenblick, die Sicherheit dafür, das Handeln in der Situation zu erfassen, das macht am Ende das Besondere ihrer Fotos aus. Dabei bemüht sie keine technischen Tricks, ihre Fotos bedürfen keiner „Frisierung“, die Motive genügen. Sie hat die Gabe, Bilder eines Regisseurs aufzuspüren und trotzdem ihre eigenen zu fotografieren. Die schwierige Gratwanderung zwischen Dokumentation, die einer Inszenierung dient und der eigenen Gestaltung, die Absichten und Bilder einer Inszenierung transportiert, gelingt ihr mit spielerischer Leichtigkeit.

Es gelingt ihr so, daß auch Harenbergs Schauspielführer oder auch der Opernkalender nicht ohne sie auskommen, daß „Theater der Zeit“ und „Theater heute“, „Opernglas“ und „Opernwelt“ sowie die gesamte Tagespresse ihre Fotos drucken, ja daß sogar aus Finnland der Ruf nach ihr ertönte, dort Theater zu fotografieren. Auf daß der Ruf aus London hörbar wird: den Karl-Newman-Förderpreis 2001 erhält Marlies Kross.

Laudatio Esther Undisz

Skizze Friedenskirche BTU Cottbus

Projekt Friedenskirche

Projekt Friedenskirche

Max-Grünebaum-Preis

Der Entwurf bedient sich der Kirche als schützende Hülle, die Einbauten schaffen einen neuen Ort in dem alten, geschichtsträchtigen Gebäude.

Interaktion und Kommunikation der Besucher, Seminarteilnehmer und Gäste unterschiedlicher Religionen und Kulturen sollen durch den „Katalysator“ Friedenskirche gefördert werden. Der schichtenweise Aufbau der teils durchlässigen Membran ermöglicht eine Zonierung von ansteigender Konzentration. Die einzelnen Filter blenden störende Einüsse aus oder lassen diese
bewusst zu.

Durch die Kontinuität der Wand erfolgt westlich der Empore die Anbindung des Westwerks mit Bibliothek, Studentengemeinde, Arbeitsbereich für die Verwaltung, Versammlungsraum und vertikaler Erschließung.

Im Kirchenschiff dient das „Forum“ als zentraler Ort im wesentlichen der Kommunikation und beherbergt unter anderem ein Café.

Hinter der öffenbaren „Haut“ schließt sich der Seminarbereich an. Dieser ermöglicht intensive themenspezische Auseinandersetzung in Form von Gruppenarbeit. Daran anschließend benden
sich hinter der multipel nutzbaren „Wand“ die Thinktanks – kleine abschließbare Einzelbereiche, die als Meditaionszellen oder Einzelarbeitsplätze höchste Konzentration erlauben. Im Rückschritt erschließen sich als nächst öffentliche Zone jenseits der Kirchenmauer die Stadt und der jeweilige Herkunftsort der Besucher.