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Dr. Michael Brusch, Judith Herrmann (Ernst-Frank-Förderpreis), Cornelia Zink, Hauke Tesch

Dr. Michael Brusch,
Judith Herrmann,
Cornelia Zink, Hauke Tesch

Preisträger 2006


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Mit dem Max-Grünebaum-Preis sind am Sonntag, dem 1. Oktober 2006, in Cottbus junge Künstler des Staatstheaters Cottbus und Nachwuchsforscher der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) geehrt worden.
Die Auszeichnung ging im Rahmen eines Festaktes im Großen Haus am Schillerplatz an Cornelia Zink (32), Sopranistin der Sparte Oper am Staatstheater Cottbus, sowie an den Wirtschaftsingenieur Dr. rer. oec. Michael Brusch (32) von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU).

Mit dem Karl-Newman-Förderpreis geehrt wurde Hauke Tesch (41), Chefbühnenmanager und Regisseur in der Sparte Oper am Staatstheater Cottbus.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Frank-Förderpreis wurde Judith Herman (25), Studierende im internationalen Master-Programm World Heritage Studies an der BTU Cottbus.

Cornelia Zink

Max-Grünebaum-Preis

Cornelia Zink – Gesang

Cornelia Zink – Sängerin

Cornelia Zink wurde 1974 in Rothenburg ob der Tauber geboren. Sie wuchs in Ludwigsburg (Baden Württemberg) auf, wo sie an der Jugendmusikschule von 1985 bis 1994 Unterricht in Klavier und Gesang erhielt. Als Mitglied im Kinderchor der Staatsoper Stuttgart hatte sie erste Soloauftritte. Es folgten Auftritte bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und an der Staatsoper Stuttgart.

1994 war sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Osnabrück.

Ihr Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg unter Prof. Horiana Branisteanu und Prof. Gudrun Volkert schloss sie 1998 mit „Auszeichnung“ ab und erhielt ihr erstes Diplom sowie das „Gianna-Szel“-Stipendium. Bei Prof. Dr. Josef Wallnig und Prof. Robert Pflanzl besuchte sie die Opernklasse und absolvierte ein Aufbaustudium Liedklasse bei Prof. Wolfgang Holzmeier. Während des Studiums belegte Cornelia Zink Meisterkurse bei Sherill Milnes und Barbara Bonney. Noch während der Studienzeit übernahm die Sopranistin am Theater Augsburg u.a. die Partie der Mi im „Land des Lächelns“ und sang das Gretchen im „Wildschütz“. Ihr Studium schloss sie mit „Auszeichnung“ ab.

Es folgen Auftritte mit der jungen Philharmonie Salzburg, bei den Donaufestwochen in Grein und am Mainfrankentheater Würzburg als Maria in der Operette „Frau Luna“. Mehrfach erhielt sie Engagements bei den Operettenfestspielen Bad Ischl – als Christel von der Post in „Der Vogelhändler“, Mi im „Land des Lächelns“ und Adele in „Die Fledermaus“. Am Staatstheater Cottbus debütierte sie 2003/2004 als Ciboletta im Karnevalsspektakel „Eine Nacht in Venedig“ (Strauß). In der Spielzeit 2004/2005 war sie am Theater Pforzheim als Bärbele im „Schwarzwaldmädel“ zu erleben.

Seit März 2005 ist sie festes Mitglied im Opernensemble des Staatstheaters Cottbus. Hier sang und singt sie Partien wie Zerlina in „Don Giovanni“, Woglinde im „Rheingold“ (Wagner), den Sopran in der „Vier Ton Oper“ (Riemann), Valencienne in „Die lustige Witwe“ (Lehár), ein Mädchen in „Der Kleine Muck“ (Schwemmer) und Papagena in „Die Zauberflöte“ (Mozart).

Zur Zeit bereitet sich Cornelia Zink auf die Partie der Musetta in der Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini vor, die unter der musikalischen Leitung von GMD Reinhard Petersen und in der Regie von Martin Schüler am 4. November 2006 im Grossen Haus Premiere hat.

Eine rege Konzerttätigkeit in den Bereichen Lied und Oratorium führt sie in das In- und Ausland. Als Solistin tritt sie bei zahlreichen Orchesterkonzerten auf, zum Beispiel mit dem Philharmonischen Orchester Augsburg, dem Amadeus Consort Salzburg und dem Collegium Musicum Innsbruck.

Martin Schüler, Intendant des Staatstheaters Cottbus

Hauke Tesch

Karl-Newman-Förderpreis

Hauke Tesch - Chefbühnenmanager & Regisseur (Karl-Newman-Förderpreis)

Hauke Tesch – Chefbühnenmanager und Regisseur

Der gebürtige Erfurter Hauke Tesch, Jahrgang 1965, nahm seit 1980 Gitarren-unterricht und erhielt von 1985 bis 1990 Gesangsunterricht am Konservatorium in Erfurt und Cottbus. Dem Staatstheater Cottbus ist er seit 1990 verbunden. Hier war er zunächst bis 1993 als Chorsänger engagiert. Parallel zu seiner Tätigkeit an der Cottbuser Bühne studierte Hauke Tesch von 1991 bis 1994 Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Anschließend war er bis Ende der neunziger Jahre als freiberuflicher Chansonnier mit vier eigenen Programmen unterwegs, schrieb Texte für Kabaretts und Kindertheater und spielte in der freien Szene. Seit 1999 arbeitete er wieder als Regieassistent im Musiktheater am Staatstheater Cottbus; seit August 2003 ist er Chefbühnenmanager und darüber hinaus Regisseur in der Sparte Oper.

Als Darsteller hat ihn das hiesige Publikum sicher noch in bester Erinnerung als Samiel in „Der Freischütz“ von Weber (1996), verrückter Optiker Vincent Di Ruzzio in „Lucky Stiff“ von St. Flaherty (1999) oder Hans in „No Sex“ von Peter Lund (2001).

Am Staatstheater Cottbus führte Hauke Tesch Regie bei der Produktion „Jungpioniere laden ein“ innerhalb der 7. Zonenrand-Ermutigung PREUSSEN 300 (2001), Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung“ innerhalb der 8. Zonenrand-Ermutigung UTOPIEN?! (2003), Georg Kreislers musikalischer Komödie „Du sollst nicht lieben“ (2004) sowie dem Doppelabend „Die Sternstunde des Josef Bieder“, Revue für einen Theaterrequisiteur, und „Vier Ton Oper“ (2005). Erfolge feierte im vergangenen Jahr in seiner Regie die Märchenoper von Frank Schwemmer „Der kleine Muck“.

Zu einem attraktiven Event an ungewöhnlichem Ort wurde die Pfingsten 2006 in Burg (Spreewald) aufgeführte „Spreewälder Sagennacht“, für die das Buch aus seiner Feder stammt und die er auch inszenierte.

Weiterhin übernahm und übernimmt Hauke Tesch die Gestaltung vielfältiger Programme zu Werbezwecken: ModellSTADTerkundung 2005 und 2006, 60. Geburtstag der Lausitzer Rundschau und insbesondere die Spielplanpräsentationen im Branitzer Park, attraktiver Publikumsmagnet über die Stadtgrenzen hinaus.

In Vorbereitung sind folgende Inszenierungen in seiner Regie:

die Operette „Der Bettelstudent“, die im März 2007 im Kleistforum in Frankfurt/O. Premiere hat und in der Spielzeit 2007/2008 in Cottbus gezeigt wird; die 2. „Spreewälder Sagennacht“, die zu Pfingsten 2007 am Bismarckturm in Burg (Spreewald) stattfindet, sowie die nächste Spielplanpräsentation im Branitzer Park.

Martin Schüler, Intendant des Staatstheaters Cottbus

 

Dr. Michael Brusch

Dr. Michael Brusch

Dr. Michael Brusch

Max-Grünebaum-Preis

Sehr geehrte Stifter,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums der Max-Grünebaum-Stiftung,
sehr geehrte Preisträgerinnen und Preisträger,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2000 verleiht die Max-Grünebaum-Stiftung Preise für hervorragende Leistungen junger Wissenschaftler der BTU Cottbus. Anliegen der Max-Grünebaum-Stiftung ist es damit, herausragende wissenschaftliche Nachwuchskräfte der BTU Cottbus zu fördern.

In diesem Jahr wird Herr Dr. Michael Brusch mit dem Max-Grünebaum-Preis ausgezeichnet für seine wissenschaftlichen Leistungen und insbesondere für seine Dissertation zum Thema „Präferenzanalyse für Dienstleistungsinnovationen mittels multimedialgestützter Conjointanalyse“.

Er hat diese Arbeit am Lehrstuhl für Marketing und Innovationsmanagement der Fakultät für Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen angefertigt. Sie wurde – zusammen mit der mündlichen Verteidigung – durch die Gutachter und den Promotionsausschuss einstimmig mit dem Prädikat „summa cum laude“, also „mit Auszeichnung“, bewertet.

Dr. Michael Brusch wurde am 30.10.1974 in Berlin-Köpenick geboren.

Nach dem Abitur im Cottbus und nach der Ableistung seines Wehrdienstes begann er im Oktober 1994 das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens (Studienrichtung Fabrikbetrieb) an der BTU Cottbus.

Im März 2000 schloss er sein Studium mit der Gesamtnote 1,8 ab und erhielt den Fakultätspreis für die beste Diplomarbeit desselben Jahres. Seitdem arbeitet er an der BTU als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing und Innovationsmanagement.

Im Dezember 2004 promovierte er zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften.

Seither brachte er sein Wissen in verschiedenen Lehrveranstaltungen ein und hatte in der Fakultät für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wichtige Funktionen inne. So ist er z. B. Ansprechpartner für den Prüfungsausschuss, für den er auch eine eigene Homepage entwickelte. Er betreut die Homepage des Lehrstuhls Marketing und Innovationsmanagement sowie Projektarbeiten, Studien-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten am Lehrstuhl und er gilt als Ansprechpartner für Lehrstuhl-Praktikanten.

Zahlreiche Projekte wurden unter seiner Leitung abgeschlossen und etliche Publikationen sowie wissenschaftliche Vorträge tragen seinen Namen als Autor bzw. Referent.

In seiner Dissertation hat sich Herr Dr. Brusch mit der Bewertung neuartiger Dienstleistungsangebote aus Anbieter- und Nachfragersicht beschäftigt. Dazu zählen einfache Mobilitäts-, Informations- oder Telekommunikationsdienstleistungen für Privatkunden wie z.B. die Heimlieferung im Internet gekaufter Lebensmittel, Multimedia Messaging Services oder eLearning-Angebote ebenso wie komplexe Dienstleistungsangebote für Betriebe wie z.B. industrielle Leasingangebote, Instandhaltungsverträge oder Betreibermodelle.

Bei all diesen Dienstleistungsangeboten kommt es für die Anbieter darauf an, durch möglichst frühzeitige Befragung potenzieller Nachfrager Kenntnis über die künftige Akzeptanz und Preisbereitschaft bezüglich dieser neuen Angebote zu erlangen, um damit die Marktchancen abschätzen und aus einer Vielzahl möglicher Varianten dieser Angebote die erfolgversprechendsten auswählen zu können.

Zum Einsatz kommt bei diesen Befragungen dann in der Regel eine Präferenzanalyse mittels sogenanntem Conjoint Measurement. Kennzeichen dieser Methodik ist es, dass ganzheitliche Präferenzbewertungen von möglichen Angeboten durch eine Stichprobe potenzieller Nachfrager auf Teilpräferenzen für einzelne Angebotsmerkmale (z.B. für verschiedene Ausstattungs-, Preis- und Qualitätsmerkmale des Angebots) zurückgeführt werden können.

Während die Präferenzanalyse mittels Conjoint Measurement sich in den letzten Jahren bei Sachgüterinnovationen einer beachtlichen Verbreitung und Beliebtheit erfreut, gilt dies für den Einsatz bei Dienstleistungsinnovationen nicht. Man kann vermuten, dass die mit den typischen Merkmalen einer Dienstleistung wie

  • Immaterialität (z.B. fehlende Bewertbarkeit sowie Nichtlagerfähigkeit oder Nichttransportierbarkeit) oder
  • Integration eines externen (Produktions-)Faktors (z.B. die notwendige Bereitstellung von Objekten oder Subjekten durch den Nachfrager)

verbundenen Beurteilungs- und Bewertungsprobleme immer noch einen breiten Einsatz der Methodik in der Marktforschungspraxis verhindern.

Die Dissertation von Herrn Dr. Brusch trägt diesem Defizit in Theorie und Praxis Rechnung, indem ein Vorgehenskonzept entwickelt und empirisch erprobt wurde, mit dem eine Präferenzanalyse für Dienstleistungsinnovationen durchgeführt werden kann. Das Vorgehenskonzept unterscheidet sich vom traditionellen Vorgehen bei der Präferenzanalyse für Sachgüterinnovationen vor allem durch

  • die gezieltere Ausrichtung auf unterschiedliche Nachfragersegmente,
  • die Berücksichtigung sowohl der konstitutiven als auch der spezifischen Dienstleistungsmerkmale in der Datenerhebung (Stichworte: Modellierung der Integration des externen Faktors bei der Befragung ebenso wie besondere befragungstechnische Behandlung der Immaterialität in der Potenzial-, Prozess- und Ergebnisphase der Dienstleistungsproduktion),
  • die Vorschaltung einer umfangreichen Informationsphase vor der eigentlichen Datenerhebung,
  • der Sicherstellung einer hinreichenden Beschreibung der Dienstleistungsinnovation und ihrer einzelnen Merkmale durch eine adäquate Präsentation sowie
  • der Anpassung der genutzten Präsentationsalternative bei der Datenerhebung.

Herr Dr. Brusch kommt mit seinen Untersuchungen zum Schluss, dass der Multimediaeinsatz vor und während der Befragung die Validität einer Präferenzanalyse erhöhen kann. Vor der eigentlichen Befragung ist der intensive Einsatz von Audio, Video und Animationen („viel multimedial“) besonders hilfreich, insbesondere dann, wenn es gilt, erklärungsbedürftige konstitutive und spezifische Dienstleistungsmerkmale zu visualisieren. Während der eigentlichen Befragung hingegen ist ein reduzierter Einsatz multimedialer Stimuluspräsentation („wenig multimedial“) erfolgversprechender als rein „verbale“ aber auch „viel multimediale“ Stimuluspräsentationen.

Herr Dr. Brusch hat die Ergebnisse seiner Dissertation auf mehreren internationalen Tagungen vorgestellt und darüber auch in internationalen Zeitschriften publiziert. Darüber hinaus konnte er im Nachgang zu seiner Dissertation im Rahmen mehrerer Projekte, die Schlüssigkeit seines Vorgehenskonzepts inzwischen nachweisen. So hat er z. B. im Rahmen eines Projektes den Einsatz seines Vorgehenskonzepts zur Entwicklung und Steuerung zukünftiger Serviceangebote von wissenschaftlichen Bibliotheken in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld, der Johns Hopkins University in Baltimore sowie den Universitätsbibliotheken Bielefeld und Cottbus erprobt. Im Rahmen eines 4-wöchigen Forschungsaufenthalts in New York, unter anderem auch an der New York State University, hat er die Messung von Akzeptanz und Preisbereitschaft für eLearning-Angebote auch in den USA untersucht.

Aktuell untersucht er gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Innovation und Kompetenztransfer der Universität Bremen die Präferenzen von Hochschulerfindern bezüglich des Dienstleistungsangebotes von Patentverwertungsagenturen.

Ich freue mich, dass nun die Vorstandsmitglieder der Stiftung dem Preisträger, Herrn Dr. Brusch, den Max-Grünebaum-Preis überreichen werden.

Herzlichen Dank

Prof. Christian Hentschel, BTU Cottbus

 

Judith Herrmann

Judith Herrmann

Judith Hermann

Ernst-Frank-Förderpreis

Sehr geehrte Stifter,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums der Max-Grünebaum-Stiftung,
sehr geehrte Preisträgerinnen und Preisträger,
sehr geehrte Damen und Herren,

eine Laudatio halten zu dürfen ist immer eine ganz besondere Sache.

Erstens darf man dabei jemanden so richtig von Herzen loben und zweitens kann man das mit reinem Gewissen tun, denn der- oder diejenige hat es sich redlich verdient.

Aus diesen Gründen bin ich der Bitte, die Laudatio für Judith Herrmann zu halten, sehr gern nachgekommen. Für mich gab es aber noch einen weiteren Grund, und der liegt in der Veranstaltung selbst.

Schon seit einigen Jahren durfte ich diese Festveranstaltung, die unterdessen für Cottbus zur guten Tradition geworden ist und die auch in meinem Terminkalender alljährlich ihren festen Platz hat, erleben.

Immer wieder aufs Neue war ich fasziniert von den jungen Leuten, die hier auf der Bühne standen und tief bewegt ihren Preis in Empfang nahmen.

Faszinierend war und ist aber auch der besonders feierliche Rahmen dieser Preisverleihung, der dem Ensemble dieses Hauses immer wieder gelingt. Das ist einfach perfekt!

Dafür, dass wir solche Augenblicke erleben dürfen, möchte ich an dieser Stelle, auch im Namen der Universitätsleitung, den Stiftern und dem Staatstheater ganz herzlich danken.

Nun aber zu unserer Preisträgerin:

Judith Herrmann wurde am 24. September 1981 in Würzburg geboren. Nach dem Gymnasium begann sie ihre kulturwissenschaftliche Ausbildung an der Universität Würzburg mit dem Hauptfach Klassische Archäologie und den Nebenfächern Geografie und Paläontologie. Im Rahmen des Studiums absolvierte sie mehrere Praktika im kulturellen Sektor, so z.B. am Martin-von-Wagner Museum der Universität Würzburg, bei archäologischen Ausgrabungen in Italien und Griechenland und in Form einer aktiven Beteiligung an der Produktion und Aufführung eines Schauspiels am Stadttheater in Würzburg.

Hierbei konnte sie im Regiepraktikum, bei der Requisite und als Souffleuse ihre Liebe zum Theater und speziell zum Schauspiel ausleben.

Vielleicht wird sogar noch einmal Herr Schüler auf sie aufmerksam, man weiß ja nie….!

Das große Interesse von Frau Herrmann an fremden Kulturen zeigt sich auch darin, dass sie viele Auslandsaufenthalte während ihres Studiums absolviert hat, so in Italien, Griechenland und der Türkei. Diese Aufenthalte betrachtet sie als einmalige Erfahrungen in Bezug auf das Kulturverständnis zu anderen Nationen.

Seit September 2005 ist Frau Herrmann Studentin an der BTU im Studiengang „World Heritage Studies“ (Weltkulturerbe), einem von mehreren internationalen Studiengängen an der BTU, die nur in englischer Sprache abgehalten werden. Auch die abschließende Masterarbeit wird in Englisch verfasst. Ich glaube, Sie werden mir zustimmen, dass schon das allein eine hervorragende Leistung ist. Judith Herrmanns außerordentliche Leistungen werden von ihren überdurchschnittlich guten Abschlussnoten (im Durchschnitt 1,47) in den vergangenen Semestern untermauert.

Seit 2 Wochen hält sie sich im Rahmen dieses Studiums über das Erasmus-Programm der Europäischen Union an der Universität Newcastle upon Tyne im Norden Englands auf.

Hier kann sie neben ihrem Studium auch ihren Studienschwerpunkt – das Kulturerbe – vor Ort erleben, denn Newcastle ist reich an industriellem, kulturellem und Naturerbe.

Der französische Schriftsteller Marcel Mart hat einmal gesagt:

„Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt.“

Dem ist voll und ganz zuzustimmen. Und es ist ein Glück für die Universität und vor allem für die Preiskandidaten, dass die Stifter den Ernst-Frank-Förderpreis ins Leben gerufen haben.

Dieser Preis, der auf den Namen des Mitinhabers der Tuchfabriken und Schwiegersohns des Max Grünebaum zurückgeht, wird speziell für einen England-Aufenthalt in Form eines Stipendiums ausgereicht. Die Max-Grünebaum-Stiftung gibt damit hervorragenden jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, durch einen Auslandsaufenthalt eigene Erfahrungen in anderen Kulturkreisen zu machen, internationale Kompetenzen zu erwerben, wie z. B. Kommunikation, Flexibilität, Toleranz und Anpassungsfähigkeit und, in diesem speziellen Fall, der Absolventin eines internationalen Studiengangs eine optimale Grundlage zu schaffen für ihre spätere Tätigkeit in einem internationalen Arbeitsumfeld.

Wir freuen uns ganz besonders, dass dieser Preis heute von dem Enkel Ernst Franks, Herrn Dr. John Gumbel, der extra aus England angereist ist (wie wir bereits gehört haben), überreicht wird.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch erwähnen, dass auch unsere Preisträgerin Judith Herrmann, gestern extra noch einmal von England hier hergekommen ist, da im Gegensatz zu Deutschland das Studienjahr in England bereits im September beginnt.

Den Preis hier persönlich in Empfang zu nehmen, war ihr ein Bedürfnis und zeigt auch ihre Wertschätzung gegenüber dem Ernst-Frank-Förderpreis und seinen Stiftern.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ein schönes Wort des Dichters und Erzählers Hans Kruppa besagt:

„Wer im Land der Liebe wohnt, verreist nicht gern“. Dem möchte ich jedoch hinzufügen:

Wer aber seine Liebe zur Wissenschaft entdeckt hat, den zieht es hinaus in die Welt zu forschen und zu entdecken und in diesem Sinne wünsche ich Frau Judith Herrmann einen erfolgreichen Aufenthalt in England, gute Studienergebnisse und viele gute Begegnungen und Erlebnisse.

Dr. Monika Rau, BTU Cottbus

Impressionen von der Preisverleihung 2006

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Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
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Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
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Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006 - Laudatio Dr. Monika Rau
Max-Grünebaum-Preisverleihung 2006 - Laudatio Dr. Monika Rau