Heiko Walter, Smriti Pant (Ernst-Frank-Förderpresi), Anna Sommerfeld (nicht auf dem Foto: Dr. Igor Rasin)

Heiko Walter, Smriti Pant,
Anna Sommerfeld

Preisträger 2007

Die Max Grünebaum-Stiftung würdigte am Sonntag, 7. Oktober 2007, in Cottbus junge Künstler des Staatstheaters Cottbus und Nachwuchswissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) mit dem Max-Grünebaum-Preis sowie mit Förderpreisen.

Im Rahmen eines Festaktes im Großen Haus am Schillerplatz ging der Max Grünebaum-Preis an Anna Sommerfeld, Sopranistin der Sparte Oper am Staatstheater Cottbus, für ihre überdurchschnittliche sängerische und darstellerische Präsenz.

Der BTU-Absolvent Dr. rer. nat. Igor Rasin erhielt den Max Grünebaum-Preis für seine herausragende Dissertation im Bereich der Theoretischen Physik an der BTU Cottbus, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kristallzüchtung (IKZ) Berlin-Adlershof, einer Einrichtung, die sehr eng mit der Cottbuser Universität verbunden ist, entstand.

Den Ernst Frank-Förderpreis erhielt Smriti Pant. Die aus Indien stammende BTU-Studentin wurde damit für hervorragende Leistungen im internationalen Master-Programm World Heritage Studies ausgezeichnet.

Mit dem Karl Newman-Förderpreis wurde der überaus vielseitige Bariton Heiko Walter vom Staatstheater Cottbus geehrt.

Anna Sommerfeld

Anna Sommerfeld – Sängerin

Anna Sommerfeld

Max-Grünebaum-Preis

Die Max-Grünebaum-Preisträgerin des Staatstheaters Cottbus 2007 wuchs weit entfernt von Cottbus auf, sehr weit sogar –  fast auf der anderen Seite unserer wunderbaren und einzigartigen Erdkugel – und zwar in Stillwater, im Staate Minnesota der United States of America! und dort in einer kosmopolitisch zusammengestellten und gewünschten Familie: bestehend aus Mutter Connie: deutsch-irischer und Vater Joan: schwedisch-norwegischer Abstammung, beide von Beruf LEHRER! und deren 6 Kindern: 2 leiblichen Schwestern: Carrie und Tricia und drei vietnamesischen Adoptivbrüdern: Loi,  Minh und Can, die 1980 bzw. 1985 zu der leiblichen Kernfamilie dazustießen, von deren  Ursprungsfamilien weggeschickt in der Hoffnung, dass sie woanders ein besseres Leben finden würden, was auch in diesem Fall wie durch ein Wunder in Erfüllung ging. Dank dem Engagement der Eltern unserer Preisträgerin – aber auch der selbstverständlichen Toleranz und Liebe der Geschwister.

Schon mit 3 Jahren, es war die Oma, die ein starkes musikalisches Gehör bei der kleinen Anna entdeckte, denn beim beliebten Versteckspiel passierte es: Oma singt!

Annie, wo bist du? Aus dem Versteck ertönte mit genau den selben Tönen die Antwort: Hier bin ich!

So war es denn folgerichtig, dass mit 6 Jahren der Unterricht auf dem Klavier begann, nach weiteren 3 Jahren – also mit 12 – stieg sie auf die Geige um, im gleichen Alter zog die Familie für ein Jahr nach San Francisco, denn der Vater nahm ein Freijahr und arbeitete an der San Francisco State University.

Zu den internationalen Erfahrungen in der Familie kam nun in der Schule die nächste

Dimension internationaler Erfahrung: Mitschüler waren Japaner, Chinesen und Europäer: beste Freundin wurde Katarina – ein Mädchen aus Bonn.

Wieder zurück in Minnesota, waren die Fortschritte auf der Geige so weit gediehen, dass die Preisträgerin im Orchester mitspielen konnte und auch in mehreren Music-theatre- Produktionen als Sängerin eingesetzt wurde.

1.a. spielte sie eine Rolle einer europäischen Emigrantin in einem Stück über die Anfangszeit in Amerika. Lohn für diese künstlerischen Aktivitäten waren Auszeichnungen bei Wettbewerben wie JUGEND MUSIZIERT für Geige und Gesang.

Es folgte in der Zeit des Gymnasiums privater Gesangsunterricht, die Mitwirkung im Chor, Konzertmeisterin des Orchesters bis (Höhepunkt)  DANN  scheinbar per Zufall – sich der  alles entscheidende Schicksalsmoment ereignete: Ein Vorsingen an der renommierten Eastman School of Music in Rochester, New York – und das lief folgendermaßen ab: Der Gesangslehrer sortierte in seinem New Yorker Büro die Anmeldeformulare der Bewerber und wollte gerade auch die Unterlagen von  Anna

Sommerfeld beiseite legen, als sie genau in diesem Moment das Zimmer betrat und der viel zitierte Spruch Caesar’s  wieder mal Anwendung finden konnte: Veni, vidi, vici (Ich kam, ich sah, ich siegte). Die Preisträgerin kam auf die Liste der Vorsingenden, sie bestand – wurde aufgenommen und studierte fortan von 1986 – 1990 an der berühmten Einrichtung, schloss ihren Bachelor  mit Auszeichnung ab, es folgte anschließend ein Master of Music Studium an der University of California Santa Barbara und 1993 der Sprung „über den Teich“ nach Deutschland an die Hamburger Hochschule für Musik, wo sie das Operndiplom mit dem Prädikat: Mit Auszeichnung! erlangte. In internationalen Gesangswettbewerben erhielt sie einen

1.Preis der Elise Meyer-Stiftung und wurde Finalistin beim Metropolitan Opera Wettbewerb in New York. Zu Beginn des neuen Jahrtausends sang sie dann Partien wie: Gräfin Almaviva, Fiordiligi, Alcina, Agathe, Micaëla und Madame de Folleville in Rossinis „Il Viaggio a Reims“ als Gast an der Hamburger Kammeroper, in Brandenburg, Bremen und Oldenburg, bis sie im Jahr 2005 im Cottbus zum Vorsingen kam. Auch hier: Veni, vidi, vici!

In den 2 Jahren verkörperte sie solch anspruchsvolle Rollen wie Donna Anna, Solveig im PEER GYNT, Freia, die Göttin ewiger Jugend in R. Wagners RHEINGOLD, Mondfrau in der SPREEWÄLDER SAGENNACHT, die Mimi in LA BOHEME, vor einer Woche die Agathe in Webers FREISCHÜTZ und gestern Abend die Armgard in Jaques Offenbachs romantischer Oper DIE RHEINNIXEN – eine  Partie gespickt  mit höchsten  technischen Anforderungen: jugendlich-dramatische Stimmführung mit  Koloraturen ohne Ende.

Für die bravouröse  Bewältigung dieser Partie in der semiszenischen Aufführung des Staatstheaters Cottbus wurde sie als beste Nachwuchssängerin des Jahres 2006 nominiert. Bravo!

Der Max-Grünebaum-Preis 2007 geht an die Sopranistin Anna Sommerfeld.

Martin Schüler, Intendant des Staatstheaters Cottbus

Heiko Walter

Heiko Walter – Sänger

Heiko Walter

Karl-Newman-Förderpreis

„Ich glaube, in meinem Kopf, da ist was drin“ ruft  Lebemann Danilo zu vorgerückter Stunde nach durchzechter Nacht dem Kanzlisten Njegus in Lehars Operette „Die lustige Witwe“, zu. „Net meeglich“, ruft der quirlige, Hans Moser  imitierende, Njegus-Darsteller, mit aufgerissenen Augen, aus.

Hans Moser imitierend… einige unter Ihnen wissen, wer gemeint ist. Marcel Reich-Ranitzki, Georg Kreisler, der Requisiteur Josef Bieder, Hurvinek und  Spejbel, Rudi Carrel, Helmut Kohl, ja sogar Erich Honecker, gehören zu seinem Imitationsrepertoire. Spätestens jetzt wissen alle, von wem die Rede ist: von unserem Sänger, Schauspieler, Moderator, Schlagzeuger und Imitationskünstler: Heiko Walter.

Heiko Walter ist Cottbuser Urgestein, er wuchs in Cottbus auf, ging hier zur Schule – wenn ich richtig gehört habe, in jene Schule aus roten Backsteinen – wo in den  90ern die Intendanz  und die Probenräume des Staatstheaters untergebracht waren, lernte am  Konservatorium Schlagzeug, spielte in Rock-Bands, sang im Extra-Chor des Staatstheaters, nahm Gesangsunterricht  bei unserem Kammersänger Friedrich Krausewald (heute Ehrenmitglied des Theaters), ging dann zum Studium an die sächsische Kunstmetropole nach Dresden, wo er von 1987 bis 1993 bei Uwe Schliack an der Hochschule für Musik  „Carl Maria von Weber“ Gesang studierte.

1993 folgte sein 1. Festengagement, und wo zog es ihn hin? – Nach Cottbus! In die Heimat! So begann Heiko Walter als Mitglied des Opernchores als 1. Bass seine ungewöhnliche Karriere. Er machte einen exzellenten Job, (wie man heute so sagt) und schon bald wurde nicht nur der Operndirektor auf seine ungewöhnlich vielseitigen Talente aufmerksam.

Es folgten kleinere Solorollen, dann ab 1999  größere solistische Aufgaben – zusätzlich zum Einsatz im Opernchor:

  • Rapper, Kellner, Page, in LUCKY STIFF,
  • Kadett in BLUME VON HAWAII,
  • Paul Püschel in MESSESCHLAGER GISELA,
  • Fürst Yamadori in MADAMA BUTTERFLY,
  • der Erzähler in PETER UND DER WOLF,
  • der Knecht in JESUS CHRIST SUPERSTAR,
  • der Frosch in dem Kinderstück  DER FROSCH MUSS WEG

 

2003 bekam er einen Vertrag als Solist, und seitdem folgte Rolle auf Rolle, eine unterschiedlicher als die andere –  einer jeden  verlieh er  unaustauschbare Profile:

Prof. Higgins in MY FAIR LADY,  Centurio in  EINE NACHT IN VENEDIG, Entertainer in MEIN FREUND BUNBURY, Sprecher in der ZAUBERFLÖTE, der Schatzmeister im KLEINEN MUCK  usw.

Die Spielzeit 2006/2007 wurde so richtig seine Spielzeit: Alexander Obolski im FEUERWERK; die aasige, abgrundige Gestaltung des Conferenciers in CABARET in der Theaterscheune, als Überrasschungs-Festredner Marcel Reich- Ranitzki beim Festakt 850 Jahre der Stadt Cottbus, hier im Staatstheater am 30.11. 2006, sein Ein-Personen-Abend WENN DIE MÄDCHEN NACKT SIND von und nach Georg Kreisler in der Kammerbühne und vor einer Woche als glänzender Samiel in Carl Maria  v. Webers FREISCHÜTZ.

Aber auch als Konzertsänger ist Heiko  Walter sehr gefragt: 9.Sinfnonie von Beethoven, Schönbergs EIN ÜBERLEBENDER AUS WARSCHAU oder Igor Strawinsk’s DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN – ragen aus den vielen Mitwirkungen in Konzerten heraus.

Die Einsatzfreude ist groß, so auch, wenn es darum geht, einen Moderator zu gewinnen: Heiko Walter packt dieses sehr eigene, heikle Feld erfolgreichst und geschmackvoll – souverän. So erinnere ich mich sehr gerne an folgende Begebenheit im Rahmen meiner ZAREWITSCH-Inszenierung. Vor Beginn der Vorstellung gab es im Kuppelfoyer ein Vorprogramm. Wir hatten das Balalaika-Ensemble ISBA dafür eingeladen, alles echte Russen, die ein Musikprogramm darboten. Heiko Walter machte den Conferencier als Russe (sprach deutsch und russisch, sowie deutsch mit russischem Akzent). Ein Zuschauer  trat am Ende des Vorprogramms zum Chef des Balalaika-Ensembles und sagte: „Ihr Ansager kann aber gut deutsch“. Darauf der Chef: Nein, nein, er ist Deutscher und kann gut russisch.“

Heiko Walters Vielseitigkeit ist schier unerschöpflich – ich freue mich, dass er hier im Ensemble des Staatstheaters arbeitet und gratuliere zum Karl-Newman-Förderpreis 2007!

Martin Schüler, Intendant des Staatstheaters Cottbus

Igor Rasin (r).

Dr. Igor Rasin (r.)

Dr. Igor Rasin

Max-Grünebaum-Preis

Der Max-Grünebaum-Preis zur Würdigung hervorragender Leistungen junger Wissenschaftler der BTU Cottbus wird in diesem Jahr an Herrn Dr. Igor Rasin für seine hervorragende Promotion verliehen.

Als Dekan der Fakultät 1, Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik, und besonders als Physiker freue ich mich natürlich außerordentlich, dass die Preiskommission und das Kuratorium der Max-Grünebaum-Stiftung in diesem Jahr einen jungen Physiker ausgewählt haben. Als Laudator habe ich allerdings nun die sehr schwere Aufgabe, Ihnen, sehr verehrte Gäste, die Arbeit von Herrn Rasin näherzubringen und zu zeigen, dass sie wirklich herausragend ist.

Das Thema der Arbeit, die Herr Rasin als theoretischer Physiker am Institut für Kristallzüchtung (IKZ) in Berlin-Adlershof durchgeführt hat – einer Einrichtung, die sehr eng mit der BTU verbunden ist – , lautet „Numerical simulation of microstructures of the SiGe alloy„. Aber was hat er gemacht? Wieso ist seine Arbeit wichtig?

Sie alle wissen, dass auf dem großen Feld der Elektronik und Halbleiter-Technologie ein fast antik-sportlicher Geist herrscht :  zwar nicht „citius, altius, fortius  –  schneller, höher, weiter“, aber immerhin doch: „schneller, winziger, billiger“.

  • Die Devices oder Chips werden immer leistungsfähiger und „rechnen“ immer schneller,
  • die Strukturen der Chips, die Schaltkreise, werden immer winziger, feiner und komplexer
  • es werden immer mehr Chips gleichzeitig auf einem Wafer – einer Silizium-Platte – hergestellt

Dies führt dazu, dass das bekannte „einfache“ Silizium in manchen Bereichen an seine Grenzen stößt. „Neue Materialien braucht das Land“ – oder zumindest modifizierte – um auch zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

Und hier kommen wir langsam zum Arbeitsfeld von Herrn Rasin:

So wie es ein weiter Weg ist, bis aus Eisenerz ein rostfreier Stahl wird, ist auch der Weg vom Sandkorn zum Silizium-Wafer sehr aufwändig. Die Wafer sind dünne Scheiben, die aus großen, extrem regelmäßigen Kristallen geschnitten werden, bei denen es keine Verunreinigungen, aber auch keine „Baufehler“ geben darf; jedes Sillizium-Atom muss hier genau an seinem Platz sitzen. Diese Kristalle werden – fast wie Kerzen aus dem flüssigen Wachs – aus einer Schmelze gezogen, und die Qualität hängt sehr von den Randbedingungen bei diesem Prozess ab.

Bei reinem Silizium kennt und beherrscht man alle Details dieses Wachstums aus langer Erfahrung. Aber bei der Herstellung neuartiger Materialien, z.B. einer Legierung von Germanium und Silizium ist das nicht so einfach (im IKZ werden solche Kristalle gezüchtet). Die beiden Atome unterscheiden sich in ihrem Durchmesser um ca. 13 %, daher wachsen die Mischkristalle nicht mehr unbedingt immer regelmäßig. Es bilden sich unerwünschte Strukturen aus, besonders am Rand der Kristalle, an der Grenze zur Schmelze. Nun könnte man versuchen, in langwierigen, teuren Versuchreihen so lange an allen Parametern zu drehen, bis man optimale Kristalle erhält. Man könnte die Zuggeschwindigkeit variieren, könnte Kristall und Schmelze beim Ziehen gegeneinander drehen, schnell oder langsam, könnte die Temperatur im Raum ändern, könnte den Schmelztiegel abdecken oder mit kaltem Gas anblasen, könnte …

Aber es dauert lange und ist sehr teuer, bis man mit einer derartigen empirischen Methode wirklich die besten Parameter gefunden hat. Deshalb hat Herr Rasin ein Verfahren entwickelt, diese Arbeit auf dem Computer – in einer Simulation – zu leisten. Dazu musste er zunächst alle physikalischen Grundzüge beim Kristallwachstum beschreiben, also die Kräfte, Strömungen, Temperaturänderungen (auch die Abstrahlung in die Umgebung). Gerade die Phasenübergänge von der flüssigen Schmelze zum festen Kristall sind äußerst komplex und bis heute nur schwierig im Detail zu beschreiben – man kennt zwar das makroskopische Verhalten des Gesamtsystems, aber wie bewegen sich die einzelnen Atome, wenn sie immer langsamer werden? Warum werden sie langsamer (kälter)? Und wie bewegen sie sich aus den wärmeren Bereichen in die kälteren Zonen?
Dann muss man auch noch berücksichtigen, dass sich die einzelnen Atome bei allen Gesetzmäßigkeiten doch ausgesprochen eigenwillig benehmen. Schon winzige Unterschiede in den Randbedingungen bewirken deutlich andere Wege und Bewegungen. Das ist wie mit dem Schmetterling in China und dem Sturm über der Nordsee: Jeder Flügelschlag dort kann einen Einfluss auf unser Wetter hier haben. Man nennt diesen Bereich der Physik die „nichtlineare Dynamik“; populärer ist das die Physik des Chaos, die dann dazu führt, dass sich feine Strukturen „ganz von selber“ bilden, die nicht direkt den vorgegebenen Vorstellungen entsprechen.

Herr Rasin musste alle diese Fragestellungen zunächst zusammenführen und ein „gemeinsames„, übergreifendes Modell entwickeln, das er dann zur Grundlage seiner Simulationen machen konnte.

Gewöhnlich beschreibt man eine langsamer werdende Bewegung dadurch, dass die Wege in gleichen Zeiträumen (d.h. Rechenschritten in der Simulation!) immer kürzer werden, Herr Rasin hat das umgedreht: er hat für gleiche Wege immer längere Zeiten angesetzt, d.h. die „Weite“ der Rechenschritte in der Simulation ist nicht mehr konstant. Schließlich und endlich konnte Herr Rasin mit seinen Simulationen tatsächlich die experimentellen Beobachtungen in seinem Computerexperiment nachvollziehen. Dann hat er seine Simulationen in Messwerte und Prozessparameter übersetzt, die die Experimentatoren verstanden haben und nutzen konnten. Und siehe da, der lange, empirische Weg konnte gezielt verkürzt werden. Heute werden die Resultate von Herrn Rasin tatsächlich erfolgreich für die Züchtungsexperimente des IKZ benutzt.

So weit die Dissertation von Herrn Rasin. Ich sollte hier aber nicht unerwähnt lassen, dass er diese Arbeit in einem Alter verfasst hat, in dem die meisten anderen Studierenden erst ihre Diplom- oder Masterarbeit beginnen: er ist im Jahr 1981 geboren und war beim Abschluss seiner Arbeit noch nicht 26 Jahre alt. Und schon mehrere Monate bevor die Dissertation völlig abgeschlossen war, mit Verteidigung und Veröffentlichung, hat er eine Position als Neaman Postdoctoral Fellow am renommierten Technion in Haifa angenommen, wo er inzwischen erfolgreich weiter forscht.

Dies alles zeugt davon, dass wir es bei Herrn Rasin mit einem außergewöhnlichen und hervorragenden Nachwuchswissenschaftler zu tun haben.

Leider kann Herr Rasin heute nicht bei dieser Feierstunde anwesend sein. Deshalb wird den Preis – in seinem Namen – Herr Dr. Wolfram Miller vom IKZ entgegennehmen, mit dem er in den letzten Jahren sehr eng zusammengearbeitet hat.

Im Namen von Herrn Rasin und auch im Namen der Hochschulleitung der BTU Cottbus möchte ich an dieser Stelle nochmals der Max-Grünebaum-Stiftung ganz herzlich für die Möglichkeit danken, junge Wissenschaftler mit einem so renommierten Preis auszeichnen zu können, der den Preisträger mit Sicherheit mit viel Stolz erfüllen wird.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Prof. Jürgen Reif, BTU Cottbus

 

Smtiti Pant

Smtiti Pant

Smriti Pant

Ernst Frank-Förderpreis

Zu den erfreulichsten Momenten im Berufsleben eines Hochschullehrers gehört es, wenn man einfach vorbehaltlos loben kann. Allzu häufig ist dieses Glücksgefühl allerdings nicht, und darum ist man immer wieder dankbar, wenn sich die Chance dazu bietet. Die diesjährige Preisträgerin des Ernst-Frank-Förderpreises gibt glücklicherweise Anlass zu vielen lobenden Äußerungen. Eine ihrer herausragenden Eigenschaften ist ihre Schnelligkeit – dass sie in vielen Dingen einfach fixer ist als viele andere und keine Zeit verliert. So hat sie nicht nur mit 23 Jahren bereits ein Architekturstudium abgeschlossen, als eine der Besten ihres Jahrgangs an der School of Planning and Architecture in New Delhi, sondern gleichzeitig bereits praktische Erfahrungen unter anderem in einem Architekturbüro in Wien erworben.

Der Ernst-Frank-Förderpreis soll dazu dienen, einen längeren Bildungs-Aufenthalt in Großbritannien zu ermöglichen: Smriti Pants Schnelligkeit zeigt sich auch darin, dass sie den Aufenthalt in Großbritannien zum jetzigen Zeitpunkt der Preisverleihung bereits weitgehend absolviert hat. Dieser Aufenthalt findet in Schottland statt: als Praktikantin in Blair Castle, dem Schloss des Herzogs von Atholl in den Highlands: ein bis ins Mittelalter zurückreichendes Anwesen von großer historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung, das den Mittelpunkt eines Gutes von rund 60.000 Hektar bildet. Als Smriti die Zusage für den Praktikumsplatz erhielt – charakteristischerweise innerhalb weniger Tage, obwohl solche Dinge sonst von einem Jahr aufs nächste geplant werden – erhielt sie mit der Post auch einen „Staff Induction Pack„: eine Mappe mit Informationen, Leitlinien, Fact & Figures. Diese Mappe trug das Motto von Atholl Estates: „Leading in Everything We Do„. Wenn man Blair Castle näher kennt, kommt man auch schnell zu der Einsicht, dass das nicht nur Wortgeklingel ist: die meinen das auch so. Eine durchaus selbstbewusste Devise jedenfalls, die man sich nicht nur als Praktikantin zum Vorbild nehmen kann: auch bei einer Leitbilddiskussion, wie sie ja auch an der BTU geführt wird, sollte sie – wenn nicht als Nahziel dann doch für die mittlere Distanz – angepeilt werden.

Als ich diesen Staff Induction Pack las, sah ich vor meinem geistigen Auge Smriti bereits in die Livree des Herzogs von Atholl gewandet, der ja immerhin auch die einzige Privatarmee Großbritanniens kommandiert, die Atholl Highlanders, eine Truppe von rund 150 Kilt- und Dudelsack-bewehrten Recken. Und tatsächlich: als wir im August auf einer Exkursion von der BTU durch Schottland auch nach Blair kamen, begrüßte uns Smriti bereits im Schottenrock und in der Uniform des herzoglichen Personals. Sie war zwar erst ein paar Tage am Ort, konnte aber bereits eine Führung durch die Staatsappartements anbieten – auf Deutsch, wohlgemerkt, in einer Sprache also, die sie erst vor einem Jahr zu lernen begonnen hat. So gehört es vielleicht zu den erfreulichsten Aspekten der allzu oft beklagten Globalisierung, dass eine indische Architektin in einem schottischen Schloss Führungen auf Deutsch abhalten kann.

Inzwischen ist Smriti allerdings schon wieder einen Schritt weiter und lernt Italienisch – für ihren nächsten Studienaufenthalt im Frühjahr 2008 in Italien. Wohl die meisten anderen würden bei diesem Aufwand für scheinbar sekundäre Dinge, wie Praktika und weitere Sprachen, kaum zum Studieren kommen, aber Smriti hat bisher alle ihre Lehrveranstaltungen in unserem internationalen Studiengang World Heritage Studies mit besten Noten absolviert und wird sicher auch ihre Masterarbeit innerhalb der Regelstudienzeit schaffen.

Ich beglückwünsche die Trägerin des diesjährigen Ernst-Frank-Förderpreises, Frau Smriti Pant.

Prof. Leo Schmidt, BTU Cottbus

Impressionen der Preisverleihung 2007

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Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
 Martin Schüler Intendant, Ursula Hulme (Stifterin)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Martin Schüler Intendant, Ursula Hulme (Stifterin)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant,
           Heiko Walter Karl Newman-Förderpreisträger                  Aubrey Newman(Stifter), 
           Prof.Dr.Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant, Heiko Walter Karl Newman-Förderpreisträger Aubrey Newman(Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
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Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant,
           Heiko Walter Karl Newman-Förderpreisträger                  Aubrey Newman(Stifter), 
           Prof.Dr.Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant, Heiko Walter Karl Newman-Förderpreisträger Aubrey Newman(Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
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Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
ank-Förderpreis),
Anna Sommerfeld (Sopran)
 Max Grünebaum-Preisträgerin
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Max-Grünebaum-Preises  2007
Heiko Walter(Bariton) Karl Newman-Förderpreisträger,
Smriti Pant (Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis),
Anna Sommerfeld (Sopran)
 Max Grünebaum-Preisträgerin)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Heiko Walter(Bariton) Karl Newman-Förderpreisträger, Smriti Pant (Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis), Anna Sommerfeld (Sopran) Max Grünebaum-Preisträgerin)
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Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Heiko Walter(Bariton) Karl Newman-Förderpreisträger,
Smriti Pant (Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis),
Anna Sommerfeld (Sopran)
 Max Grünebaum-Preisträgerin)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Heiko Walter(Bariton) Karl Newman-Förderpreisträger, Smriti Pant (Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis), Anna Sommerfeld (Sopran) Max Grünebaum-Preisträgerin)
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Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant,
           John Gumble (Stifter), 
           Prof.Dr.Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.: Martin Schüler Intendant, John Gumble (Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
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Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
 Ursula Hulme (Stifterin), 
 Smriti Pant (Ernst Frank Förderpreiträgerin)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Ursula Hulme (Stifterin), Smriti Pant (Ernst Frank Förderpreiträgerin)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator), 
Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator), Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Kammerchor der Singakademie und Bach Consort Cottbus 
unter der Leitung von Christian Möbius
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Kammerchor der Singakademie und Bach Consort Cottbus unter der Leitung von Christian Möbius
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.:Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator), Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis, John Gumble (Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.:Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator), Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis, John Gumble (Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
 Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Smriti Pant Preisträgerin Ernst Frank-Förderpreis
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Prof.Dr.phil. Leopold Schmidt Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung (Laudator)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Prof. Dr. Claus Lambrecht
v.l.n.r.: Aubrey Newman (Stifter),
           Prof. Dr. Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung,
           Martin Schüler Intendant
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Prof. Dr. Claus Lambrecht v.l.n.r.: Aubrey Newman (Stifter), Prof. Dr. Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung, Martin Schüler Intendant
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Heiko Walter (Bariton)
Karl Newman-Förderpreisträger
 Max Grünebaum-Preisträgerin
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Heiko Walter (Bariton) Karl Newman-Förderpreisträger Max Grünebaum-Preisträgerin
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.:Prof.Dr.rer.nat.habil. Jürgen Reif Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (Laudator), Dr. Wolfram Millervom IKZ (nahm den Max Grünebaum-Preis stellvertretend entgegen), John Gumble (Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.:Prof.Dr.rer.nat.habil. Jürgen Reif Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (Laudator), Dr. Wolfram Millervom IKZ (nahm den Max Grünebaum-Preis stellvertretend entgegen), John Gumble (Stifter), Prof.Dr.Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007

 Dr. Wolfram Miller vom IKZ (nahm den Max Grünebaum-Preis stellvertretend entgegen)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Dr. Wolfram Miller vom IKZ (nahm den Max Grünebaum-Preis stellvertretend entgegen)
Staatstheater Cottbus
Festakt zur Verleihung des Max Grünebaum-Preises
Prof.Dr.rer.nat.habil. Jürgen Reif Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (Laudator)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max Grünebaum-Preises Prof.Dr.rer.nat.habil. Jürgen Reif Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (Laudator)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Anna Sommerfeld (Sopran)
 Max Grünebaum-Preisträgerin
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Anna Sommerfeld (Sopran) Max Grünebaum-Preisträgerin
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Martin Schüler Intendant (Laudator)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Martin Schüler Intendant (Laudator)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Cornelia Zink (Sopran), Frank Bernard (Flügel)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Cornelia Zink (Sopran), Frank Bernard (Flügel)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
v.l.n.r.: Anna Fischer (Alt), Cornelia Zink (Sopran)
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 v.l.n.r.: Anna Fischer (Alt), Cornelia Zink (Sopran)
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Kammerchor der Singakademie und Bach Consort Cottbus 
unter der Leitung von Christian Möbius
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Kammerchor der Singakademie und Bach Consort Cottbus unter der Leitung von Christian Möbius
Staatstheater Cottbus

Festakt zur Verleihung des 
Max-Grünebaum-Preises  2007
Prof. Dr. Claus Lambrecht
Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung
Staatstheater Cottbus Festakt zur Verleihung des Max-Grünebaum-Preises 2007 Prof. Dr. Claus Lambrecht Vorstandsvorsitzender der Max Grünebaum-Stiftung